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Welcher ist der Richtige Neoprenanzug - Full SUIT ?
Wissenswertes über Neoprenanzüge
Die meisten Surfer lieben es, ohne Neopren aufs Wasser zu gehen, doch leider ist dies an vielen Spots in Europa nicht möglich, denn das Wasser ist einfach zu kalt. Wer also in seinem Surfurlaub nicht Tausende Kilometer weit weg fliegt, muss sich wohl oder übel nach einem geeigneten Neopren umsehen. Zum Glück sind die Surfanzüge in den letzten Jahren immer weiter verbessert worden, sodass es sie heute in extrem leichter Form gibt, sie sehr geschmeidig am Körper anliegen und jede Bewegung problemlos flexibel mitmachen, auch wenn es sich um Full Suits handelt. So werden die Anzüge mittlerweile als weniger störend wahrgenommen als das früher der Fall war.

Aber welche Faktoren sind eigentlich bei der Wahl des richtigen Neopren FullSuit zu beachten? Welches ist der Surfanzug, der für dich optimal passend ist? Um das herauszufinden, kannst du entweder in einen Shop gehen und dir die verschiedenen Anzüge ansehen und sie anprobieren, oder du kannst zunächst über sie lesen und dann auf dieser Grundlage schonmal deine Entscheidung erahnen oder zumindest einen ersten Eindruck bekommen.

Beim Neopren Full Suit gibt es Wichtigeres als den Preis

Ein ziemlich wichtiger Punkt beim Kauf eines Neoprenanzugs ist es, nicht ausschließlich nur auf den Preis zu achten. Auch wenn ein günstiger Anzug vielleicht schick aussieht, viel wichtiger ist, dass er auch optimal passt. Vor allem in den letzten Jahren hat sich viel getan in der Entwicklung der Neoprenanzüge. Moderne Anzüge haben nicht mehr viel gemein mit den ersten unbequemen Modellen. Aufgrund dieser Entwicklung gibt es heute eine große Vielfalt an Herstellern, Materialien, Modellen und Features. Da wird es schwierig noch den Überblick zu behalten und es ist gut, einen genauen Plan zu haben, wie bei der Suche nach dem richtigen Anzug vorgegangen werden sollte.
Wärme und Flexibilität zeichnen einen guten Neo aus

Neoprenanzüge eignen sich für eine ganze Reihe von Wassersportlern, wie zum Beispiel Taucher, Windsurfer, Kiter, Wakeboarder, Rafter aber auch für Schwimmer und Triathleten. Das Wichtigste am Neopren ist mit Sicherheit seine wärmende Wirkung, aber auch seine Flexibilität ist ein entscheidender Faktor, denn wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt und es anstrengend wird, macht der Sport gleich sehr viel weniger oder vielleicht sogar gar keinen Spaß mehr.

Wann brauche ich einen eigenen Suit?

Die Ansprüche an einen Suit unterscheiden sich sicherlich je nach Sportart, trotzdem gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die generell für die Wahl des richtigen Suits wichtig sind. Ob man überhaupt einen eigenen Suit braucht, zeigt sich bei der Beantwortung folgender Fragen: Wie lange gehe ich zum Surfen und werde ich das noch öfter tun? Wie warm ist das Wasser an meinem Urlaubsort?

Normalerweise kann man überall da wo Wassersport betrieben wird, auch einen Neo mieten. Das kostet meistens um die 10 bis 15 Euro am Tag. Ein eigener Suit für den Einsteiger, der qualitativ hochwertig ist, ist schon ungefähr ab 200 Euro zu bekommen. Das heißt, bereits ab einem Urlaub von 3 Wochen hat sich der eigene Suit durchaus rentiert. Hinzu kommt: wer seinen Anzug gut pflegt, der kann ihn gute 5 Jahre nutzen.
Wie sind die Bedingungen an meinem Spot?

Für die Wahl des richtigen Anzuges, ist es auch wichtig, wie die Bedingungen am jeweiligen Wassersport-Spot sind. Dazu gehören neben der Wassertemperatur auch die Windstärke, die Sonneneinstrahlung und das persönliche Kälteempfinden. Je nach persönlichem Empfinden, liegt die Grenze, ob ein Neo gebraucht wird oder nicht, bei einer Wassertemperatur von 22 bis 24 Grad. Doch auch wenn das Wasser warm ist, empfiehlt es sich, einen Anzug zu tragen. Der Körper kühlt im Wasser immer aus. Solange man in Action ist, merkt man es vielleicht nicht, dass es zu kalt wird oder erst dann, wenn man eigentlich schon ausgekühlt ist. Fest steht, ohne Anzug läufst du immer Gefahr, auszukühlen. Außerdem schützt ein Anzug nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Sonnenbrand und Verletzungen. Gerade wer Anfänger ist, für den ist der Schutz durch den Neo sehr empfehlenswert, denn er vermindert blaue Flecken und Hautabschürfungen.

Die Größe des Anzugs

Der häufigste Fehler beim Kauf eines Neoprenanzugs ist, dass die falsche Größe gewählt wird. Die Meisten entscheiden sich ohne Beratung für einen Anzug, der zu groß ist. Das ist ganz normal, denn wer noch nie einen Neo Full Suit angehabt hat, weiß nicht wie eng er wirklich sitzen muss und dass er sich nach einigen Malen tragen noch weiten wird. Ein Neo sollte beim Kauf immer so eng sitzen, dass man ihn kaum noch schließen kann. Mit einem Anzug, der zu groß ist, kann man hinterher kaum etwas anfangen, denn wenn zu viel Wasser eindringen kann, wird er ersten unnötig schwer und blockiert jede Bewegung und zweitens erfüllt er seinen Zweck des Wärmens nicht mehr. Ein Neoprenanzug wärmt, indem er eine dünne Schicht Wasser um den Körper hält, die durch die Körpertemperatur erwärmt wird. Dazu darf das Wasser nicht jedes Mal aus dem Anzug heraus fließen und wieder neues hinein fließen, wenn man ins Wasser geht.

Wie finde ich die richtige Größe?

Eine ungefähre Orientierung für die richtige Größe bieten Tabellen der Hersteller. Hinzu kommt, dass sich die Anzüge in der Elastizität unterscheiden, je nach Material und Hersteller. Aus diesen Gründen sind die Größentabellen nicht wirklich verlässlich und können nur einen ungefähren Anhaltspunkt bieten. Die tatsächliche Größe eines Neos wird schon eine ähnliche sein, wie die der normalen Kleidung, kann aber auch abweichen. Hinzu kommt, dass die Größen meistens noch andere Angaben berücksichtigen als die der normalen Kleidung, wie zum Beispiel ein T, das in der Größe auftaucht. Dies bedeutet, dass der Anzug für dünne Menschen gemacht ist. Größen mit einem S im Namen hingegen, sind eher für breitere Menschen geeignet.

Wie komme ich am besten rein, in den knallengen Suit?

Ein Surfanzug, der wirklich passt, lässt sich nur mit Mühe anziehen. Zum Glück gibt es aber einige hilfreiche Tipps, wie man es am besten schafft. Die beste Strategie in einen Neo zu schlüpfen, ist im Sitzen erstmal ein Bein anzuziehen, im besten Fall bis hoch zum Oberschenkel. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Knie-Pad richtig sitzt. Danach kann in das zweite Hosenbein geschlüpft werden. Wichtig ist es, mit dem Material immer vorsichtig umzugehen und nicht mit Gewalt daran zu zerren, damit der Anzug nicht beschädigt wird. Sind die Beine erstmal drin, kann der Neopren FullSuit so weit über die Hüfte gezogen werden, bis er an den Beinen glatt und ohne Falten sitzt. Anschließend wird er bis unter die Achseln hochgekrempelt. Nun kann mit dem linken Arm in den Ärmel geschlüpft werden und danach mit dem rechten.

Auf was bei der Anprobe geachtet werden muss

Wer einen Neo im Handel kauft, hat den Vorteil, dass ein Verkäufer zur Beratung hinzu gezogen werden kann, der sich vor allem mit den Größen auskennt. Es spricht aber auch nichts dagegen, einen Anzug online zu bestellen, wenn du ein paar Dinge beachtest und dir auf jeden Fall eine Auswahl zuschicken lässt. Bei der Anprobe sollte auf folgende Dinge geachtet werden:

- es sollte schwierig sein, den Neo anzuziehen, denn nur dann ist er eng genug
- es dürfen keine freien Stellen zwischen Haut und Anzug sein
- es dürfen keine Falten auftreten, auch nicht im Schritt oder an den Kniekehlen
- unter den Achseln darf nur eine kleine Falte sein, die aber bei ausgestreckten Armen nicht mehr zu sehen sein sollte
- die Bewegungsfreiheit der Arme und Beine sollte im vollen Umfang gegeben sein
- du solltest deine Arme noch nach oben strecken und dabei die Achseln heben können

Shorty, FullSuit, Steamer und die Sache mit der Dicke

Surfanzüge gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, die sich auch für unterschiedliche Verwendungen eignen. Wird der Anzug in sehr warmen Gewässern getragen reicht ein Shorty mit kurzen Armen und Beinen. Wer weiß, dass er in kälteren Gewässern surfen gehen will, sollte sich aber auf jeden Fall einen FullSuit oder Steamer mit langen Armen und Beinen zulegen. Aber nicht nur der Schnitt ist wichtig, sondern auch die Dicke des Materials. Die meisten Anzüge besitzen zwei Angaben der Dicke, weil sie oft am Körper und an Armen und Beinen unterschiedlich ist. Die Angaben sind in Millimeter und meistens um den Körper herum um einen Millimeter höher als an Armen und Beinen. Der Vorteil dieser Strategie ist es, dass der Oberkörper besser warm gehalten werden kann und die Arme und Beine mehr Bewegungsfreiheit bekommen.

Dicke ist nicht gleich Dicke und Naht ist nicht gleich Naht

Die Frage welche Dicke bei welcher Wassertemperatur empfohlen wird, kommt auch ein wenig auf die Qualität des Anzuges an. Wer in einem Einsteigermodell vielleicht friert, kann in einem Premiummodell mit gleicher Dicke und gleicher Wassertemperatur auch schwitzen. Genaue Prognosen sind so gut wie nicht möglich, da auch das Wärmeempfinden von Mensch zu Mensch sehr stark variiert und auch noch mit der Dauer des Tragens zusammenhängen kann. Je länger die Session dauert, umso kälter wird einem erfahrungsgemäß.

Ein wichtiger Punkt bei den Surfanzügen sind außerdem die Nähte. Günstige Modelle sind meistens nur vernäht, während teurere oft auch noch mit einem Innentape versiegelt sind. Das sorgt dafür, dass die Nähte flexibel bleiben, aber trotzdem ganz besonders wasserdicht sind.

Brauche ich einen Reißverschluss?

Eine weitere Frage ist die, nach dem Reißverschluss. Auch dies ist wieder abhängig von der bevorzugten Nutzung des Anzugs. Fest steht, dass Anzüge ohne Reißverschluss oder mit einem Frontzip gegenüber dem Backzip einen entscheidenden Vorteil haben: Sie lassen weniger Wasser in den Anzug und halten die Wärme daher auch besser. Wem das egal ist, weil er beispielsweise nur im Sommer surfen geht, für den tut es aber auch ein ganz normaler Backzip.

Einsteigermodelle, mittlere Qualität und Premium-Suits

Um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, kann man die Anzüge in drei Qualitäts- und Preisklassen einteilen. Die günstigsten Anzüge, die zwischen 60 und 150 Euro liegen, eignen sich auf jeden Fall für kurze Trips und Destinationen in der Sonne mit warmem Wasser. Anzüge im mittleren Preissegment kosten zwischen 150 und 250 Euro und verfügen normalerweise über versiegelte Nähte, flexible Materialien und einen Frontzip. Sie können auch bei Wassertemperaturen um die 17 Grad schon ziemlich gut warm halten. Premium-Anzüge gibt es zu Preisen zwischen 250 und 400 Euro. Sie besitzen das beste Material, das sehr dehnbar und gut verarbeitet ist und sind sehr vielseitig einsetzbar. Ein guter Anzug mit einer ganz normalen Materialstärke von 2/3 mm kann auch bei kühlerem Wasser im Frühjahr und im Herbst noch völlig ausreichend sein. Wer mit dem Gedanken spielt, einen Sommeranzug und einen für die kälteren Tage zu kaufen, sollte überlegen, ob nicht ein teurerer Anzug für beides in Frage kommen könnte.

Die richtige Pflege des Neos

Wer sich einen Neo gekauft hat, sollte ganz zu Anfang vor allem eines Wissen: Er darf niemals in der Waschmaschine gewaschen werden. Um ihn zu reinigen, damit er nicht stinkt, gibt es spezielle Waschmittel für Surfanzüge. Hier muss der Neo einfach nur für ein paar Minuten einweichen, dann trocknen und schon ist er wieder frisch.
Auch was das Trocknen betrifft, sollte man wissen, dass ein Neo niemals in der Sonne trocknen sollte, damit das Material nicht porös wird. Auch sollte er während dem Trocknen nicht geknickt werden. Am besten ist es, man legt ihn auf eine breite Auflagefläche oder hängt ihn auf einem Kleiderbügel in den Schatten.
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